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Download der BGH-Monatsblätter

Von 1955 bis 1961 erschien neben der Zeitschrift „Wissen und Wandel“ von Debes das „Mitteilungsblatt der Buddhistischen Gesellschaft“. Das Mitteilungsblatt entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einer Zeitschrift, die seit 1962 als „Buddhistische Monatsblätter“ (BM) herauskommt. Von 1994 bis 1997 erschienen sie zweimonatlich als Doppelheft, seit 1998 bringt die BGH sie vierteljährlich und seit 2009 alle vier Monate heraus.

Unsere Zeitschrift beinhaltet Artikel der verschiedenen buddhistischen Lehrrichtungen, Mitteilungen und Berichte der BGH, Buch- und andere Rezensionen sowie die aktuellen Veranstaltungsprogramme.

Beiträge zu den Buddhistischen Monatsblättern sind stets willkommen und an die Geschäftsstelle der BGH zu richten.

In diesem Abschnitt sind Ausgaben der Buddhistischen Monatsblätter, die von der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg e.V. (BGH) seit 1962 herausgegeben wurden.

1955

Erste Ausgabe der BGH- Zeitschrift

Die erste Ausgabe der BGH-Zeitschrift, die damals noch „Mitteilungen Der Buddhistischen Gesellschaft“ hieß, wurde ab der zweiten Ausgabe geändert zu „Mitteilungsblatt der Buddhistischen Gesellschaft“. Vermutlich wurde die erste Ausgabe von Max Glashoff, einem weltweit angesehenen deutschen Buddhisten verfasst, da die erste Seite der zweiten Ausgabe mit M. G. signiert ist.

  • Max Glashoff, der zeitweilig dem Vorstand der buddhistischen Weltorganisation angehörte, wurde 1984 zum Ehrenpräsidenten der Deutschen Buddhistischen Union ernannt. Glashoff verstand sich dabei nie als Vertreter eines dogmatischen Buddhismus: „Nach langer Beschäftigung mit der Lehre des Buddha bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass ich kein „Buddhist“ bin! Ich habe mir die Empfehlungen des Erleuchteten zur Richtschnur für mein Dasein genommen, um dem selbst geschaffenen Leiden möglichst ein Ende zu bereiten.“

Eine Erklärung für die obige, paradox wirkende Aussage findet sich hier:

WARUM DER BUDDHA KEIN BUDDHIST WAR

Die Buddhistischen Monatsblätter wurden lange Zeit von dem Hamburger Ehepaar Glashoff betreut.

 

 

Aus dem Nachruf für Max Glashoff in der Ausgabe 2008-3:

Seit 1962 gestaltete er die BUDDHISTISCHEN MONATSBLÄTTER, die bis zum Jahr 1997 mit einer Sommerpause elfmal im Jahr monatlich pünktlich erschienen sind, gemeinsam mit seiner Frau Edith. Fünfunddreißig Jahre haben die Glashoffs Artikel gesammelt, redigiert und auf einer Schreibmaschine hat Frau Edith die Texte geschrieben, zur Druckerei gebracht und der Buddistischen Gesellschaft Hamburg zur Verteilung übergeben. Fünfunddreißig fleißige Jahre ohne Honorarforderungen oder andere Gratifikationen, freiwillig im Dienste des Satzungszieles der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg e.V: die Buddhalehre den Menschen auf verständliche Weise zu erläutern. Welchen Einfluss mag diese zeitverschlingende Redaktions-Arbeit auf das Leben des Ehepaares Glashoff im bescheidenen Reihenhaus am Rande der Großstadt Hamburg gehabt haben? War da noch viel Zeit für Entspannung oder Urlaube? Zu dieser Reaktionsarbeit kam ja noch eine gewaltige Brief-Korrespondenz, bewirkt durch die vielen internationalen und nationalen Ämter. Anfragen wurden pünktlich beantwortet.

Eine 40-seitige Broschüre unter dem Titel „Die Lehre des Buddha“ wurde entwickelt. Sie gehört heute noch, nun in zweiter Auflage, zur Grundausstattung des Informationsangebotes der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg. Eine weitere kleine Broschüre befasst sich mit der Durchführung buddhistischer Meditations-Veranstaltungen, der sogenannten „Pujas“.

Aus dem Nachruf für Edith Glashoff in der Ausgabe 2006-3:

Sie waren maßgeblich an der Gründung der Buddhistischen Gesellschaft Hamburg e.V. beteiligt und redigierten drei Jahrzehnte lang fehlerfrei und inhaltsreich jährlich 10 bis 11 Hefte der Buddhistischen Monatsblätter zu je 48 Seiten Schreibmaschinen-Text (ca. 15.000 Seiten!). Darüber hinaus bewältigte Edith die umfangreiche Korrespondenz, die sich aus den Positionen ihres Ehemannes Max als Mitbegründer und Vorstand der Deutschen Buddhistischen Union, der Europäischen Buddhistischen Union und schließlich auch aus seiner Tätigkeit im Vorstand der World Fellowship of Buddhists ergab. Diese gewaltige Arbeit wurde von Edith Glashoff geduldig und klaglos vom Stenoblock aus zunächst an der mechanischen, später an der elektrischen Schreibmaschine abgearbeitet. Welche Mühen damit verbunden waren, können wir uns im Zeitalter der elektronischen Schreibgräte und des E-Mailing nicht mehr vorstellen.

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